|
Gelf Kebir 12 Tage Mehr
Gelf kibir 22 Tage Mehr
Ägypten - Expedition ins Gilf Kebir - 17 Tage
Im Südwesten Ägyptens, nahe der Grenzen zu Libyen und
Sudan, liegt ein noch immer ziemlich unzugängliches
Wüstengebiet, das Gilf Kebir. Bekannt geworden ist es durch
den weltweiten Erfolg des Films "Der englische Patient".
Genauer erforscht wurde das riesige Plateau erst im Anfang des
zwanzigsten Jahrhunderts. Im Norden und Osten ist das Gilf
Kebir "umspült" von der grossen Sandsee. Im Westen fällt es
steil in eine Ebene ab. Grosse ausgetrocknete Flusstäler
(Wadis) durchziehen das lebensfeindlichen Gebiet im Osten der
Sahara. In einigen Regionen und Wadis sind noch Reste von
Vegetation erhalten

Reise- und Expeditions programm
1. Kairo
Transfer zu einem
Mittelklassehotel im Zentrum der grössten Stadt Afrikas, die
von den Ägyptern liebevoll Um el Dunya - Mutter der Welt -
genannt wird.
2. bis 16. Tag: Abenteuer Gilf Kebir
Per 4x4 Fahrzeugen geht es gleich nach dem Frühstück durch
das Getümmel der Stadt in die Westlichen Wüste. Vorbei an den
Oasen Bahariya und Farafra wird Dakhla angesteuert. Aber nur,
um der Zivilisation für die nächsten Tage endgültig den Rücken
zu kehren. Das Abenteuer Gilf Kebir kann beginnen. In die
entlegensten Gebiete der ägyptischen Wüste führt es:
Am Pottery Hill Abu Ballas liegen die Überreste von Tonkrügen und Töpfereien
unbestimmten Alters und Ursprungs im Sand verstreut. Stammen
sie von räuberischen Wüstensöhnen, die auf ihren Beutezügen
aus der libyschen Oase Kufra über das Gilf Kebir nach Dakhla
und ins Niltal vordrangen, wie immer wieder gemunkelt wird? Im
Wadi Bakht sind mit etwas Glück Zeugen aus der Steinzeit zu
finden. Sie unternehmen kurze Wanderungen im Wadi.
"Höhle der Schwimmer" , Aqabapass und Wadi Hamra
Nach dem Grabmonument des ägyptischen Prinzen Kemal El Din,
dem es 1917 als erster Wüstenfahrer gelang, mit Autos den
Südrand des Gilf Kebirs zu erreichte, folgt die Besichtigung
der Höhle der Schwimmer. Berühmt geworden ist sie durch den
Film 'The English Patient'. Die anschliessende Fahrt durch den
sandigen Aqabapass zuoberst auf das Plateau ist nicht ohne
Tücken. Doch dafür ist der Blick auf die Dünen, welche das
Plateau in zwei Teile trennen, um so schöner. Nach der
anspruchsvollen Durchquerung der Dünen von Wadi Assib ist das
Wadi Hamra mit seinen Akazienbäumen schnell erreicht.
Das grosse Sandmeer
Weiter geht es durch das grosse Sandmeer. Die
majestätischen, wie schlafend wirkenden Dünen bergen stille
Geheimnisse aus der vergangenen Zeit: Spuren und Beweisstücke,
die auf den zweiten Weltkrieg oder die unentdeckte Armee des
Perserkönigs Kambyses verweisen. Der König wollte - nachdem er
bereits das Niltal unterworfen hatte - auch die Oase Siwa in
der Westwüste Ägyptens erobern. Er näherte sich dem begehrten
Objekt von Süden her, aus dem grossen Sandmeer heraus. Mit
seinem riesigen Heer machte er sich auf den Weg. Ein
gefährliches Unterfangen, das ihm zum Verhängnis wurde. In
Herodots Reiseberichten steht dazu: "Da sie bei ihrem
Mittagsmahl waren, erhob sich ein Wind von Süden her, stark
und tödlich; ungeheure Säulen wirbelnden Sandes bedeckten die
Soldaten; sie verschwanden darunter für immer".
Zurück nach Farafra
Nach dem Durchqueren der grossen Sandmeeres stossen die
Fahrzeuge in der Nähe der Weissen Wüste und der Oase von
Farafra wieder auf die Zivilisation. Jetzt ist Ausspannen und
Erholen im El Badawiya Hotel angesagt. Wer Lust hat besichtigt
die Oase, das Museums (Badr, der Künstler, spricht Deutsch)
oder die lauschigen Oliven- und Dattelhaine. Ein Freiluftbad
in einer der 39 Grad warmen Quellen ausserhalb von Farafra ist
sicher ein wohltuender Abschluss des Tages. Nach der
Übernachtung im Hotel geht es wieder Richtung Norden.
Mittagessen in Bahariya und Weiterfahrt nach Kairo.
17. Tag: Zurück in die Schweiz
Transfer zum Flughafen Kairo und Rückflug in die Schweiz.
Anforderungen und Hinweise
Die Expedition führt über grosse Distanzen in sehr harsche
Gebiete. Die Teilnehmenden müssen körperlich und psychisch fit
sein, um mögliche Strapazen durch unvorhersehbare Wetter- oder
Terrainveränderungen auf sich nehmen zu können. Änderungen im
obigen Reiseprogramm sind jederzeit möglich, da die
ägyptischen Behörden die Vorschriften bezüglich des Zugangs zu
gewissen Gebieten oft auch ganz kurzfristig ändern. Damit die
Expedition ein Erfolg wird, müssen alle Beteiligten die
Bereitschaft zu Teamarbeit mitbringen. Die Mahlzeiten sind
einfach, zubereitet aus Zutaten, die nicht schnell verderben.
Programmänderungen bleiben vorbehalten.
Reisedaten & Reisepreise
Preise pro Person ab/bis Zürich
Im Preis inbegriffen
-
Alle Transfers und Transporte mit
4x4 Allradfahrzeugen
-
In Kairo und Farafra Unterkunft in
einem Mittelklassehotel mit Halbpension
-
Vollpension während der Tour durch
das Gilf Kebir
-
Erfahrene Reiseleitung und
einheimische Führer
Nicht eingeschlossen

|