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Ägypten - Expedition ins Gilf Kebir - 17 Tage

Im Südwesten Ägyptens, nahe der Grenzen zu Libyen und Sudan, liegt ein noch immer ziemlich unzugängliches Wüstengebiet, das Gilf Kebir. Bekannt geworden ist es durch den weltweiten Erfolg des Films "Der englische Patient". Genauer erforscht wurde das riesige Plateau erst im Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts. Im Norden und Osten ist das Gilf Kebir "umspült" von der grossen Sandsee. Im Westen fällt es steil in eine Ebene ab. Grosse ausgetrocknete Flusstäler (Wadis) durchziehen das lebensfeindlichen Gebiet im Osten der Sahara. In einigen Regionen und Wadis sind noch Reste von Vegetation erhalten

Reise- und Expeditions programm

1.  Kairo

 Transfer zu einem Mittelklassehotel im Zentrum der grössten Stadt Afrikas, die von den Ägyptern liebevoll Um el Dunya - Mutter der Welt - genannt wird.

2. bis 16. Tag: Abenteuer Gilf Kebir

Per 4x4 Fahrzeugen geht es gleich nach dem Frühstück durch das Getümmel der Stadt in die Westlichen Wüste. Vorbei an den Oasen Bahariya und Farafra wird Dakhla angesteuert. Aber nur, um der Zivilisation für die nächsten Tage endgültig den Rücken zu kehren. Das Abenteuer Gilf Kebir kann beginnen. In die entlegensten Gebiete der ägyptischen Wüste führt es:

Am Pottery Hill Abu Ballas liegen die Überreste von Tonkrügen und Töpfereien unbestimmten Alters und Ursprungs im Sand verstreut. Stammen sie von räuberischen Wüstensöhnen, die auf ihren Beutezügen aus der libyschen Oase Kufra über das Gilf Kebir nach Dakhla und ins Niltal vordrangen, wie immer wieder gemunkelt wird? Im Wadi Bakht sind mit etwas Glück Zeugen aus der Steinzeit zu finden. Sie unternehmen kurze Wanderungen im Wadi.

"Höhle der Schwimmer" , Aqabapass und Wadi Hamra

Nach dem Grabmonument des ägyptischen Prinzen Kemal El Din, dem es 1917 als erster Wüstenfahrer gelang, mit Autos den Südrand des Gilf Kebirs zu erreichte, folgt die Besichtigung der Höhle der Schwimmer. Berühmt geworden ist sie durch den Film 'The English Patient'. Die anschliessende Fahrt durch den sandigen Aqabapass zuoberst auf das Plateau ist nicht ohne Tücken. Doch dafür ist der Blick auf die Dünen, welche das Plateau in zwei Teile trennen, um so schöner. Nach der anspruchsvollen Durchquerung der Dünen von Wadi Assib ist das Wadi Hamra mit seinen Akazienbäumen schnell erreicht.

Das grosse Sandmeer

Weiter geht es durch das grosse Sandmeer. Die majestätischen, wie schlafend wirkenden Dünen bergen stille Geheimnisse aus der vergangenen Zeit: Spuren und Beweisstücke, die auf den zweiten Weltkrieg oder die unentdeckte Armee des Perserkönigs Kambyses verweisen. Der König wollte - nachdem er bereits das Niltal unterworfen hatte - auch die Oase Siwa in der Westwüste Ägyptens erobern. Er näherte sich dem begehrten Objekt von Süden her, aus dem grossen Sandmeer heraus. Mit seinem riesigen Heer machte er sich auf den Weg. Ein gefährliches Unterfangen, das ihm zum Verhängnis wurde. In Herodots Reiseberichten steht dazu: "Da sie bei ihrem Mittagsmahl waren, erhob sich ein Wind von Süden her, stark und tödlich; ungeheure Säulen wirbelnden Sandes bedeckten die Soldaten; sie verschwanden darunter für immer".

Zurück nach Farafra

Nach dem Durchqueren der grossen Sandmeeres stossen die Fahrzeuge in der Nähe der Weissen Wüste und der Oase von Farafra wieder auf die Zivilisation. Jetzt ist Ausspannen und Erholen im El Badawiya Hotel angesagt. Wer Lust hat besichtigt die Oase, das Museums (Badr, der Künstler, spricht Deutsch) oder die lauschigen Oliven- und Dattelhaine. Ein Freiluftbad in einer der 39 Grad warmen Quellen ausserhalb von Farafra ist sicher ein wohltuender Abschluss des Tages. Nach der Übernachtung im Hotel geht es wieder Richtung Norden. Mittagessen in Bahariya und Weiterfahrt nach Kairo.

17. Tag: Zurück in die Schweiz

Transfer zum Flughafen Kairo und Rückflug in die Schweiz.

Anforderungen und Hinweise

Die Expedition führt über grosse Distanzen in sehr harsche Gebiete. Die Teilnehmenden müssen körperlich und psychisch fit sein, um mögliche Strapazen durch unvorhersehbare Wetter- oder Terrainveränderungen auf sich nehmen zu können. Änderungen im obigen Reiseprogramm sind jederzeit möglich, da die ägyptischen Behörden die Vorschriften bezüglich des Zugangs zu gewissen Gebieten oft auch ganz kurzfristig ändern. Damit die Expedition ein Erfolg wird, müssen alle Beteiligten die Bereitschaft zu Teamarbeit mitbringen. Die Mahlzeiten sind einfach, zubereitet aus Zutaten, die nicht schnell verderben. Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Reisedaten & Reisepreise

Preise pro Person ab/bis Zürich

Im Preis inbegriffen

  • Alle Transfers und Transporte mit 4x4 Allradfahrzeugen

  • In Kairo und Farafra Unterkunft in einem Mittelklassehotel mit Halbpension

  • Vollpension während der Tour durch das Gilf Kebir

  • Erfahrene Reiseleitung und einheimische Führer

Nicht eingeschlossen

  • Einzelzimmerzuschlag im Hotel Extras und Getränke in den Hotels. Trinkgelder für lokale Führer und Chauffeure, allfällige Gebühren für Spezialbewilligung

 

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