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Minamar
Hotel
Bahariya Oase Ägypten
Siwa Oase
Ein
herzliches Willkommen bei uns in der Bahariya Oase Minamar
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3 Tage Minamar Hotel
Weiße
Wüste Safari
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Siwa Oasis Ägypten
Die Oasen
Ägypten
| Seitdem für die Oase
Siwa und für die Oase Bahariya keine Genehmigungen
erforderlich sind bietet sich ein Ausflug in die Wüste
an. Anreise mit dem Bus bis Alexandria, dort Anschluss
2x tägl. nach Siwa od. ab Marsa Matruh (07:00 u. 14:00
Uhr). Fahrzeit ab Alexandria ca 7 h, ab Marsa Matruh 4 ½
h. - Die Oasengruppe Siwa liegt in einer Senke, ca. 20
bis 30 Meter unterhalb des Meeresspiegels rund 600 km
westlich von Kairo. Rund 200 warme Quellen erlauben an
einigen Orten sogar das Baden - allerdings ist das
Wasser der neuen Seen aufgrund des hohen Salzgehaltes
nicht für die Landwirtschaft verwendbar. |
Nichtsdestotrotz
wachsen auf etwas höher gelegenen Flächen rund 250.000
Dattelpalmen und 40.000 Olivenbäume.
Die Oase ist 82 km lang und zwischen 2 und 20 km breit.
Außer dem Hauptort Siwa sind noch einige Dörfer
(Aghormi, Abu Shrouf, Kamesa, Balad Alroum und Bahi
Eldien) und Militär Stationen in der Oase verstreut. Die
großen Gärten und Plantagen die Siwa durchdringen
bestehen vor allem aus 300.000 Dattelpalmen und 70.000
Olivebäumen. Gleichzeitig werden aber auch Gemüse,
Orangen, Aprikosen, Feigen, Trauben und andere
Agraprodukte für den lokalen Verbrauch angebaut. Die
Geschichte der Oase läßt sich bis in die 18. Dynastie
(1500 v. Chr.) zurückverfolgen, denn der Haupttempel,
geweiht dem Gott Amoun, und die Sprüche seines Orakels
wurden weit über die Grenzen des Reichs der Pharaonen
bekannt. Auch Alexander der Große nutzte Macht und
Einfluss des Orakels und ließ sich in Siwa zum Pharao
krönen. |
Da der Ort sich häufig
den Überfällen räuberischer Beduinen ausgesetzt sah
wurden die Häuser sehr eng und - mangels
Erweiterungsmöglichkeiten - bis zu acht Stockwerke hoch
gebaut und mit einer Festungsmauer umgeben. Nachdem 1926
verherrenden Dauerregen, Regen ist eigentlich in Siwa
nahezu unbekannt, wurde Shali ("Alt-Siwa") zugunsten
moderner Häuser aufgegeben.
Die Oasengruppe bietet Unternehmungslustigen einiges:
Das Museum in Siwa bietet eine kleine Übersicht über die
Geschichte der Oase, vor allem dem Freund von Textilien
wird hier einiges geboten. Die beste Aussicht in Siwa
hat man vom östlich gelegenen Berg Gebel Dakrour. Vom
Marktplatz im Ort Siwa – südöstlich wegführende Straße –
erreicht man den Berg nach etwa 3 km. Auf die Spitze
führen einige deutlich sichtbare Pfade (denen man wegen
der Überhänge folgen sollte), von oben schweift der
Blick über die Palmenhaine, die stillen Seen, die
Zeugenberge und im Süden auf die Dünengebirge des Großen
Sandmeeres (siehe Seite ), das vor den Toren Siwas
beginnt. Der Gebel Dakrour ist der höchste der
Zeugenberge innerhalb der Oase, der Blick von oben –
besonders stimmungsvoll bei Sonnenuntergang – einer der
Höhepunkte des Besuchs. Im Herbst, in der Vollmondzeit
im Oktober, findet am Gebel Dakrour ein dreitägiges Fest
statt, das Versöhnungsfest, bei dem Streit des
vergangenen Jahres beigelegt werden soll. Von den
Familien wird Brot gesammelt, mit heißer Fleischbrühe
übergossen und dann gemeinsam mit den Freunden verzehrt.
Ansonsten lagert man in den normalerweise leerstehenden
Hütten und Häusern am Dakrour und unterhält sich. Das
Fest ist zu einer kleinen Touristenattraktion geworden,
einige hundert Besucher strömen herbei und sorgen für
manchmal wohl nicht so gern gesehene Abwechslung. |
Auf der "Rückseite"
des Dakrour, also der Siwa abgewandten Seite, wurde eine
knapp 1000 m tiefe Bohrung gelegt (neben Ain el Milouk),
aus der Mineralwasser der Marke Siwa gewonnen wird
(angeblich die beste Qualität). Die zugehörige blaue
Fabrikhalle am Rand des Sandmeeres paßt optisch ganz und
gar nicht an diese Stelle. Eine weitere Abfüllfabrik für
Mineralwasser der Marke Safi steht am Eingang zur Oase.
Es gibt Pläne, am Gebel Dakrour ein Touristenzentrum mit
Rheuma-Heilbad zu bauen. Seit langer Zeit gibt es
übrigens bereits "Rheuma-Kliniken" hier: Im Sommer
lassen sich Gichtkranke Siwi und Patienten, die sogar
aus Europa kommen sollen, im heißen Sand am Fuß des
Dakrour eingraben und entsprechend behandeln.
Wenn Sie von hier aus Richtung Siwa zurückgehen, sich
aber rechts halten, stoßen Sie auf Cleopatras Quelle,
die bereits von antiken Schriftstellern als Sonnenquelle
gerühmt wurde. In einem großen kreisrunden Becken steigt
eine sehr ergiebige, himmelblaue Quelle auf. Stufen
führen hinunter in Cleopatras große Badewanne. Hier
konnte man im warmen Quellwasser baden, aber die
Seifenreste der allzuvielen Benutzer (vor allem auch
Soldaten) ließen die Quelle in den letzten Jahren stark
vermoosen. |
Der Weg führt weiter zu
den sehr bescheidenen Überresten des Tempels von
Nektabenes (Umm Obayda Tempel) aus der 30. Dynastie,
dessen bis zur Jahrhundertwende noch gut erhaltenes
Mauerwerk damals zum Bau der Polizeistation und der
Moschee verwendet wurde. Nur ein kurzes Stück weiter
folgt das Dorf Aghurmi mit seinem malerischen
Ruinen-Burgberg, der neben jüngeren Häuserruinen die
Reste des vermeintlichen Amun-Tempels, und eine Moschee
beherbergt. Der Tempel, der das berühmte Orakel
beherbergte und der vermutlich der Krönungstempel
Alexanders war (falls die Krönung überhaupt hier
stattfand), geht ursprünglich auf die Zeit von Pharao
Amasis (26. Dynastie) zurück. Das Orakel funktionierte
wahrscheinlich so, daß ein Priester durch den schmalen
Geheimgang (heute weitgehend verfallen) rechts des
Sanktuars zu einem Geheimraum gelangte und von dort die
Fragen an das Orakel belauschte, um sie dann dem
Oberpriester mitzuteilen, der sie beantwortete.
Ganz in der Nähe befinden sich die Überreste des
Amoun-Tempels und beim Dorf Aghurmi die Reste des
vermuteten Zeus-Amoun-Tempels, der - wo wird angenommen
- Krönungstempel Alexanders des Großen war. Ein schöner
Ausflug in Richtung Westen- am besten Fahrräder mieten -
ist der Besuch der Palmerien und Fantasy-Island, eine
tatsächliche Insel am Rand der Oase im Birket Siwa, ca.
4 km vom Zentrum enfernt. In einem großen Becken läßt es
sich ungestört Baden und den Sonnenuntergang genießen. |
Siwa
oase
Siwa war bis vor kurzem die unerreichbarste aller
ägyptischen Oasen, es ist zugleich auch eine der
faszinierendsten Oasen des Landes. Am Rande des großen
Sandmeeres gelegen, blickt die Oase auf eine bewegte
Geschichte, darunter den Besuch Alexander des Großen,
der hier 331 v.Chr. das Orakel befragte. Die
Oasenbevölkerung hat ihre eigene Kultur und spricht
Siwi, einen Berberdialekt. Viele Frauen tragen noch
heute traditionelle Kleidung und Silberschmuck, wie er
im lokalen Museum im Stadtzentum zur Schau gestellt ist.
Siwa ist nach wie vor einer der besten Orte um Schmuck,
Teppiche, Körbe und traditionelle Kleider und
Kopfschmuck mit antiken Münzen zu kaufen.
Die ursprüngliche Siedlung hieß Aghurmi, 1203 wurde dann
Shali gegründet. Die Häuser waren aus mit Salz
imprägnierten LehmziegeIn, sogenannten Kharsif gebaut,
und die festungsartige Siedlung wuchs in die Höhe statt
in die Breite. Das moderne Siwa liegt unterhalb Shali,
inmitten dichtbewachsener Palmgärten, Obstbaum- und
Olivenhainen, Süßwasserquelle und Salzseen. Von der
verlassenen Altstadt aus haben sie einen hervorragenden
Blick auf die gesammte Oase. Für Ausflüge in die
Umgebung und zu den Badequellen können Sie ein Fahrrad
oder einen Eselskarren mieten. Sehenswert sind unter
Anderem die Gräber am Gebel Mawtaaus der 26. Dynastie
und der Orakeltempel, der um 550 v. Chr. erbaut wurde.
In der Nahe befindet sich ein Amuntempel und das
berühmte Bad der Kleopatra, ein tiefes Becken in dem Sie
baden können. Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel ist
die Insel Fatnis, auf dem Salzsee Birket Siwa. |
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