Cairo-Bahariya Oase-Farafra Oase-dakhla Oase-Kharga
Oase-Luxor
Ägypten - Trekking in der
Weissen Wüste Kulturprogramm in Luxor - 15 Tage
Die vier Oasen Bahariya, Farafra, Kharga und Dakhla
liegen in der westlichen Wüste Ägyptens, und bilden aus der
Luft betrachtet einen Halbmond zwischen Kairo und Luxor. Wie
die bekannte Weisse Wüste mit ihren bizarren
Kalksteinformationen sind auch die authentischen Oasen voll
von Sehenswürdigkeiten, die jedes Wüstenherz höher schlagen
lassen. In Luxor locken die Königsgräber sowie uralte Tempel
auf die Fährten der Pharaonen.
Programm
1. Tag: Um el Dunja
Besuch von Kairo, der wohl verrücktesten orientalischen
Metropole, die von den Ägyptern liebevoll Um el Dunya -
Mutter der Welt - genannt wird. Auf dem Programm stehen ein
bis zwei Moscheen, das Museum mit dem Grabschatz von Tut
Ench Amun, der Bazar Khan el Khalili und - als Exklusivität
- die koptischen Kirchen am Mokattam.
2. Tag: Pyramiden und Oase Bahariya
Besichtigung der Pyramiden in Giza und der Sphinx, dem
letzten noch erhaltenen der sieben Weltwunder der Antike.
Weiterfahrt vorbei an der Trabantenstadt 6. October City
durch eine endlos erscheinende Wüste bis zur 360 km
entfernten Oase Bahariya, in der noch immer die Scheichs die
mächtigsten Männer sind. Freie Zeit für einen Spaziergang
durch den Ort. Sehenswert sind das römische Bad El Beschmoo
und ein kleines Privatmuseum an der Cairo Road, das eine
Sammlung von Tonkrügen und Scherben aus verschiedenen
Epochen ausstellt. Nachtessen und Übernachtung im
Minamar Hotel.
3. Tag: Mumien und Oase Farafra
Nach dem Frühstück Besichtigung einiger Mumien des neu
entdeckten riesigen Mumienfeldes in Bawiti. Die meisten
Mumien stammen aus der römischen Zeit. In einigen wenigen
zugänglichen Gräbern und Tempeln sind teilweise gut
erhaltene Reliefs und farbige Malereien zu bestaunen.
Weiterfahrt durch die geheimnisvolle Schwarze Wüste bis zum
Kristallberg und nach Farafra. Besichtigung der Oase, des
Museums (Badr, der Künstler, spricht auch Deutsch) und der
lauschigen Dattel- und Olivenhaine. Wohltuendes Freiluftbad
in einer 39 Grad warmen Quelle ausserhalb der Oase.
Nachtessen und Übernachtung im traditionell gebauten El
Badawiya Hotel.
4. - 8. Tag: Trekking in der Weisse Wüste
Nach dem Frühstück Jeep-Fahrt zum Ausgangspunkt des
Trekkings. Dann der grosse Augenblick: Aufbruch Richtung
Weisse Wüste. Die Beduinen führen durch ihre Heimat, eine
wunderschöne Landschaften mit bizarr anmutenden
Kreidekalkformationen, umspült von feinem, goldgelbem Sand.
Geschlafen wird an idyllische Lagerplätzen unter freiem
Sternenhimmel. Neben dem Wandern gibt es genug Zeit zum
Steine Sammeln, Fotografieren und Diskutieren. Kulinarische
Höhepunkte bieten abends deftige Eintöpfe sowie mittags
einer feiner Salade Saharienne. Mit den Jeeps geht es nach
fünf Tagen zurück ins El Badawiya Hotel in Farafra.
10. Tag: El Qasr und Dakhla
Fahrt durch eine ständig wechselnde Wüstenlandschaft
Richtung Oase Dakhla. Mittagessen in einem Restaurant.
Besuch der mittelalterlichen, stark altislamisch geprägten
Oase El Qasr. Der malerische Ort liegt auf einem Hügel und
gehört zu Dakhla. Viele der schmalen Gässchen sind zum
Schutz gegen die ewig brennende Sonne und die Sandstürme mit
Palmstämmen oder -blättern gedeckt. Erhalten sind ein
Minarett aus der Aiyubidenzeit (um 1200), die Madrasa
(Koranschule), das Gericht, eine Ölmühle und die Töpferei in
der noch immer Wasserkrüge geformt und gebrannt werden. Die
meisten Häuser sind heute unbewohnt. Nachtessen und
Übernachtung im Hotel in Mut. Möglichkeit zu einem
gediegenen Bad in einer heissen Quelle.
11. Tag: Balaat, Beschendi und Kharga
Besichtigung eines der ältesten Gräber in Balaat, wo eine
Nekropole mit mehreren Massengräbern entdeckt wurde.
Beschendi, eine Oase mit hübschen, teilweise bemalten
Lehmziegelhäusern, wurde auf alten römischen Gräbern
errichtet. Weiterfahrt nach Kharga, der grössten der vier
Oasen im Neuen Tal, die sogar eine Universität hat.
Mittagessen. Besuch des Museums mit seinen Schätzen aus der
pharaonischen und islamischen Zeit. Eventuell Bummel in der
Altstadt. Übernachtung im gutem Mittelklassehotel.
12. Tag: Hibis Tempel, El Bagawaat, Luxor
Nach dem Frühstück Besichtigung des Hibis Tempels aus dem
5. vorchristlichen Jahrhundert. Ein Spaziergang entlang
eines Palmgartens führt nach El Bagawaat, einem der ältesten
und am besten erhaltenen christlichen Friedhöfe der Welt,
der schon vor der Ausbreitung des Christentums als
Bestattungsort diente. Kein Wunder: er ist auf einem Hügel
inmitten der Wüste so schön gelegen, dass er sich als letzte
Ruhestätte geradezu anbietet. Weiterfahrt Richtung Niltal.
Pic Nic unterwegs. Ankunft in Luxor vor Sonnenuntergang.
Übernachtung im Hotel. Wer ein spezielles Abendvergnügen
wünscht: Sound & Light im Karnaktempel ist ein ganz
besonderes Erlebnis.
13. Tag: Königsgräber und Hatschepsut
Besuch der Westbank von Luxor: Tal der Königsgräber,
Gräber der Noblen und auf Wunsch Spaziergang über die Berge
nach Der El Bahri, dem Totentempel der Pharaonin
Hatschepsut. Übernachtung im Hotel.
14. Tag: Karnak und Luxor Tempel
Vormittags Besichtigung von Karnak, dem grossen Tempel
des Gottes Amun-Re und des Luxortempels. Mittagessen. Das
geschmackvoll eingerichtete Museum ist schon fast ein Muss
und wer Lust hat auf arabisches Feilschen: Es lockt der
Souk...
15. Tag: Rückreise
Transfer zum Flughafen und Rückflug von Luxor via Kairo.
Hinweis
Programmänderungen bleiben vorbehalten.
Reisedaten & Reisepreise
Preise pro Person ab/bis Zürich
Anschlussflüge ab Deutschland oder Österreich
Buchbar sind: Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München,
Stuttgart und Wien
Flug nach Kairo und zurück von
Luxor
-
Bahnbillett zum Flughafen (nur in
der Schweiz)
-
Alle Transfers mit bequemem
Minibus und 4x4 Allradfahrzeugen
-
In Kairo + Luxor Unterkunft in
Hotels mit Halbpension
-
Vollpension im Hotel El Badawiya
in Farafra, in den Hotels in Dakhla und Kharga
-
Wüstentrekking in der Weissen
Wüste mit Vollpension
Nicht inbegriffen
Extras und Getränke in den Restaurants und Hotels,
Trinkgelder (Hotels, Guides, Fahrer) Eintritte bei den
Sehenswürdigkeiten, Kosten für Visum, Flughafen- und
Sicherheitstaxen
Teilnehmerzahl
Mindestens 2 Personen
Anforderungen und Hinweise
Diese Reise setzt eine gute körperliche Verfassung
voraus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten in der
Lage sein, drei bis vier Stunden lang zügig wandern zu
können.
