Die Oasen Ägypten: Das Fayoum
Das Fayoum ist keine wirkliche Oase, da es vom Nilwasser
abhängt, und nicht von unterirdischen Quellen gespeist wird:
der antike Bahr Youssef Kanal fließt mitten durch das
Städtchen Fayoum und bringt Wasser für die Bewässerung der
Felder. Der Name Fayoum kommt von dem pharaonischen Wort
"Bayoum", was "das Meer" bedeutete, nach dem großen
Binnensee, der heute als Karunsee bekannt ist.
Die Oase ist weniger als zwei Autostunden von Kairo
entfernt, und bekannt für ihr ganzjährig mildes Klima.
Berühmt sind die zahlreichen Wasserräder, die im 3.
Jahrhundert AD von den Ptolemäern eingeführt wurden, und der
äußerst fruchtbare Oasenboden. Baumwolle, Klee, Tomaten,
Heilpflanzen, und Obst, - alles wächst hier! Auf dem Markt
der Provinzhauptstadt werden Kupferwaren, Gewürze und
Goldschmuck verkauft, einmal in der Woche findet ferner ein
Markt speziell für Töpferwaren statt. Gegenüber vom Markt
steht auf fünf Pfeilern die Hängende Moschee.
Das Fayoum ist seit pharaonischer Zeit berühmt als
Jagdgebiet. Damals war Krokodilopolis, das Zentrum des
Sobekkultes, Hauptstadt der Oase. Der Legende zufolge wurde
die Frau des Pharao Menes auf einem Jagdausflug in den
Marschen des Fayoum von einem Krokodil gerettet. Fortan
wurden die Krokodile im Heiligen See gefüttert und von den
Priestern des Kultes angebetet. Es gibt zahlreiche
pharaonische Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, so zum
Beispiel einen Obelisken aus roten Granit, die Pyrarniden
von Lahoun und Hawara, gebaut von Sensuret I, und die Ruinen
des antiken Karanis, wo man zelten und das kleine Museurn
besuchen kann.
Um den See herum befinden sich kleine Siedlungen
halb-seßhafter Beduinenstämme und Fischerdörfer, die Seeufer
sind ebenfalls bevölkert von zahlreichen Vogelarten. Hier,
am Rande der Wüste, können Sie segeln, windsurfen, schwimmen
oder fischen. Zu den natürlichen Sehenswürdigkeiten der Oase
zählen ferner die heißen Quellen von Am el-Siliyin, wo Sie
baden können, und der Wasserfall des Wady Rayan, wo Sie
schwimmen und picknicken können
Der „Garten von Kairo“, ehemaliges Jagdrevier der Pharaonen
- ca. 200 km von Kairo entfernt. Unterwegs können Sie einen
kleinen Abstecher zur Pyramide von Meidum machen. Der
Hauptort der Oase ist Medinat Al Fayoum. In diesem Ort steht
ein pharaonischer Obelisk – allerdings mit abgerundeter,
eichelförmiger Spitze (im Gegensatz zu den anderen Obelisken
aus pharaonischer Zeit). Manche Quellen sagen aus, dass der
Obelisk nichts anderes als die Darstellung eines Phallus
ist.
In der Oase befinden sich neben einen Süßwasser- auch ein
Salzsee. Bekannt ist die Oase auch für die berühmten
Wasserschöpfräder, teilweise bis 5 m hoch. Daneben finden
sie natürlich auch viele Tempel und Ruinen.
Das Wort "Oase" wird oft gebraucht, um einen Ort zu
beschreiben, an dem man die Alltagssorgen vergessen, sich
entspannen und geistig erneuern kann. Genau das sind die
Oasen Ägyptens: unverdorbene Zufluchtsorte vor der modernen
Welt, Zivilisationsnester inmitten dramatischer
Wüstenlandschaft. Umgeben von Sand und Himmel bieten die
Oasen ein Gefühl der Zeitlosigkeit, das im 20. Jahrhundert
selten geworden ist. Mensch und Natur leben hier zusammen
seit der Steinzeit, doch die Sterne, Gesteinsformationen und
Sanddünen lassen sich mit unseren Kalendern nicht berechnen.
Das Wort "Oase" stammt aus dem Ägyptischen (von dem
koptischen Wort ouahe), und die ägyptischen Oasen sind noch
immer die abwechslungsreichsten der Welt. Falls Sie
Abenteuer und Spannung suchen, erforschen Sie die
majestätische Wüste per Geländewagen oder Kamel, verbringen
Sie eine Nacht unter dem Sternenhimmel und nehmen Sie ein
morgendliches Bad in den heißen Quellen.
Lassen Sie Ihre persönliche Oase entstehen, durch den
nächtlichen Himmel und die schweigende Umgebung - ein
innerer Friede, den Sie mit nach Hause nehmen können.
El Faijum
Diese größte und ökonomisch wichtigste Oase Ägyptens mit
ihren üppigen Feldern und Obstplantagen wird vor allem von
Kairo-Besuchern bereist. Sie bietet einen wohltuenden
Kontrast zum Großstadtmoloch. Etwa 100 Kilometer liegt die
Oase von der Hauptstadt entfernt
Fayoum
Oasis Population History Antiquities Location
Fayoum is a wonderful area of Egypt with a rich and
interesting history. It is an area where Egyptians often
vacation and which is constantly growing more popular among
Europeans. This 692 sq. mile depression was a lush paradise
during prehistoric times. It's water level was eighty-five
meters higher than today (currently 45 meters below sea
level) and the Nile regularly flooded through the low
mountains separating it from the Fayoum. At 215 square km,
the current lake Qaroun remains Egypt's largest salt water
lake. The prehistoric people who lived here were, at first,
nomadic hunters and gatherers, but later began harvesting
plants near the lake. This developed into what is said to be
the earliest agricultural area in the world, where fences
were erected and guarded warehouses built. It has remained
an agriculture center, well known for it's fruits,
vegetables and chickens.
But agriculture is not the Fayoums only claim for being
first. The Greek mummy portraits found in the Fayoum are
said to be the worlds first true life portraits, and
examples can be found in area museums. In addition, a paved
road, which has been noted as a landmark of engineering by
engineering societies along side the Eiffel Tower and Statue
of Liberty, is said to be possibly the first paved road in
the world and dates to over 4,500 years. And finally, the
worlds first dam was probably built here in order to control
the Nile floods into the area.
The peacefulness of the area is a relief from the hustle
and bustle of Cairo, from which it is a brief trip. Bird
life still abounds around Lake Qaroun, bordered by
semi-nomadic Bedouin settlements and fishing villages. Here,
on the edge of the desert, you can sail, windsurf, swim and
fish. Other places of outstanding natural beauty near Fayoum
are the hot springs at Ain al-Siliyin, where you can bath
and the waterfalls at Wadi al-Rayan, 40km towards Bahariyya,
also suitable for swimming and picnics.
Fayoum is not a true oasis since it depends on Nile water
instead of underground springs or wells. The ancient Bahr
Yussef canal runs through the center of the city and
irrigates the land. Only two hours from Cairo by road,
Fayoum is renouned for its year-round warm climate, numerous
water wheels (introduced by the Ptolemies in the 3rd
century) and lush agricultural land. Cotton, clover,
tomatoes, medicinal plants and fruit are all grown here. The
local Souk (market) in Fayoum City sells copperware, spices
and gold jewelry and there is a special pottery market once
a week.
Other small villages in the area too small to document
independently include Qasr Qarun at the western end of
Birket Qarun and Shakshuk also by the lake on a bay.